Ralf Kronberger

Beiträge in Büchern


Kronberger, R. (2008), Der mittelfristige Finanzrahmen als ein Element der österreichischen Haushaltsrechtsreform

in:  Bauer, H./ Pitlik, H./ Schratzenstaller, M. (Hrsg.), Reformen der vertikalen Aufgabenverteilung und Verwaltungsmodernisierung im Bundesstaat, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien.

Finanzrahmens enthalten. Diese Regelung stellt für das österreichische Budgetwesen jedenfalls eine sinnvolle Maßnahme im Sinne der Nachhaltigkeit dar, nicht zuletzt deshalb, weil in jüngster Zeit die mittelfristigen Ausgabenpfade mehrmals nach oben revidiert wurden. Von ausgabeseitigen Fiskalregeln wie das österreichische Modell des Finanzrahmens – Obergrenzen für die Ausgabenseite wurden festgelegt – wird erwartet, dass sie Beiträge zu höherer Transparenz, einfacher Budgetüberwachung und Vermeidung prozyklischer Budgetpolitiken liefern.Am 6. Dezember 2007 wurde die Änderung der haushaltsrechtlichen Verfassungsbestimmungen und des Bundeshaushaltsgesetzes im Nationalrat beschlossen, die als ein wesentliches Element die Regelung eines vierjährigen

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Kronberger, R. / Leitsmüller, H. / Rauner, A. (Hrsg.) (2007) Mitarbeiterbeteiligung in Österreich - Standpunkte, Perspektiven, Analyse, Praxis


Die Mitarbeiterbeteiligung hat in den letzten Jahren an Bedeutung und Interesse in Wirtschaft und Politik gewonnen. Die Beweggründe sie einzuführen sind mannigfaltig. Das Fachbuch zeigt den aktuellen Stand des Themas Mitarbeiterbeteiligung in Österreich. Es werden interessenspolitische Positionen, Gemein samkeiten, wie auch Unterschiede der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezogen, steuerrechtliche, personalwirtschaftliche, gesellschaftsrechtliche und arbeitsrechtliche Aspekte beleuchtet und neueste Entwicklungen in Europa analysiert. Diese umfassende Aufarbeitung unterschiedlicher Perspektiven richtet sich an Praktiker, Wissenschaft und Politik und macht dieses Fachbuch zu einem wertvollen Arbeitsbehelf. Die Autoren kommen aus der Interessenvertretung, Wissenschaft und Praxis.


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Kronberger, R. (2007), Sind mehr Länder- und Gemeindesteuern effizient und unternehmerfreundlich?

in:  Bauer, H./ Handler, H./ Schratzenstaller, M. (Hrsg.), Stärkung der subnationalen Steuerautonomie und intragovernmentale Transfers, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien.

In der heimischen Diskussion zu einer erhöhten Abgabenautonomie der nachgeordneten Gebietskörperschaften wäre wünschenswert, dass sich diese nicht nur ökonomischen Aspekten widmet, sondern auch den steuerrechtlichen Rahmen in die Diskussion mit einbezieht und ihr so mehr Gehalt verleiht. Weiters sollte die Diskussion geführt werden, welche Abgaben abgeschafft werden können, wenn schon Zuschläge zu bestehenden Abgaben thematisiert werden. In diesem Beitrag wird der Zuschlag zur Einkommensteuer andiskutiert. Eine sowohl ökonomische, als auch steuerrechtlich vertiefende Diskussion wäre auch für andere Abgabenarten wünschenswert, die in der politischen skussion gelegentlich kaum mehr als in der Tiefe von Schlagwörtern auftauchen.

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Kronberger, R. (2006), Some Insights on the Link between the Public Sector and Economic Growth and International Trade and Economic Growth

in: Beer, C./ Janger, J./ Stiglbauer, A. (Hrsg.) Strategies for Employment and Growth, March 3, 2006, Proceedings of Workshop Nr. 10, Vienna.

This comment will focus on some public sector issues such as fiscal federal relations, budgeting procedures and taxes affecting the supply side. The link between trade and growth has not been mentioned at all. This link will be discussed shortly which will provide the basis for the identification of further necessary applied research in this field.

Kronberger, R. (2006), Fiskaler Föderalismus
Kommentar zu den Beiträgen von Erich Thöni sowie Johann Bröthaler, Helfried Bauer und Wilfried Schönbäck aus Unternehmerperspektive

in: Bauer, H./ Handler, H./ Schratzenstaller, M. (Hrsg.) Finanzmanagement im föderalen Staat. Internationale und nationale Reformansätze, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien

Aus Unternehmenssicht interessieren volkswirtschaftliche Effekte – auf Mikroebene effiziente Allokation und Wohlfahrtssteigerung – wie auch die betriebswirtschaftliche Seite. Bei letzterer sind u.a. die Compliance Cost von Bedeutung. In Österreich liegt keine Schätzung darüber vor, was die Erfüllung der Steuerschuld den Unternehmen an administrativen Kosten verursacht, weder auf Bundes- noch auf Gemeindeebene. Zur Illustration der Compliance Cost in einem stark dezentralisierten fiskalen System wird auf Schweizer Erhebungen zurückgegriffen. Zarin-Nejdan (1997) schätzt, dass sich die durchschnittlichen administrativen Kosten der Ertragsbe-steuerung auf 40 Prozent der gesamten administrativen Kosten für kleine und mittlere Unternehmen belaufen bzw. 3 Prozent ihrer Investitionen ausmachen.

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Kronberger, R. (2005), Welche Bedeutung hat eine alternde Bevölkerung für das österreichische Steueraufkommen?

    in: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Vienna Yearbook of Population Research 2005, Wien.

Der langfristige Verlauf des Steueraufkommens wird an Hand der demografischen Entwicklung bis 2050 geschätzt. Das Aufkommen der beiden großen Steuern, Lohnsteuer und Umsatzsteuer, wird sich auf Grund der Überalterung bei statischer Betrachtung um 10,7% verringern. Das zugrunde liegende Prognoseszenario ist die Hauptvariante der Statistik Austria, mit einer Steigerung der Altenquote von 34% im Jahr 2001 auf 66,9% im Jahr 2050. Weiters wurde eine Konsumbeschränkung bei den Pensionisten eingeführt, mit der Annahme, dass die Pensionisten durch zukünftig geringere Pensionseinkommen (niedrigeres Lohnsteueraufkommen) auch geringere Ausgaben (niedrigeres USt-Aufkommen) tätigen. Um den Aufkommensrückgang zu kompensieren, ist zwar nur ein geringes Wirtschaftswachstum von 0,35% jährlich nötig. Nichtsdestotrotz bedeutet dies eine Umverteilung zu Lasten jüngerer Generationen. Zudem gehen u.a. OECD und EU-Kommission von einem gedämpften zukünftigen Wirtschaftswachstum auf Grund der Überalterung aus. Diese Arbeit verdeutlicht, dass neben dem Druck auf der Ausgabenseite (Kosten des Pensions- und Gesundheitssystems) aus haushaltspolitischer Sicht entsprechendes Augenmerk auch auf die Einnahmenseite zu richten ist. Zusätzliche Ausgabereduktionen und/oder alternative Einnahmequellen sollten rechtzeitig angedacht und umgesetzt werden.

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Kronberger, R./Wörz, J. (2004), Dienstleistungen: Export ist mehr als Warenverkehr

    in: BMWA, Jahrbuch der österreichischen Außenwirtschaft 2003/2004

Die österreichischen Dienstleistungsexporte beliefen sich im Jahr 2002 auf 37,3 Mrd. Euro, das sind mit 47,6 % knapp die Hälfte der Warenexporte. Die Beachtung, die die Wirtschaftspresse und wirtschaftspolitische Entscheidungsträger den Dienstleistungsexporten zukommen lassen, wird der tatsächlichen Bedeutung dieser Exportkategorie nicht immer gerecht. Zumeist werden bei der Analyse der Leistungsbilanz und deren Teilbilanz, der Dienstleistungsbilanz, die grenzüberschreitenden Transaktionen zwar im Reiseverkehr hervorgehoben. Doch weit stärker als die Exporte im Reiseverkehr stiegen die Exporte moderner, komplexer, unternehmensnaher Dienstleistungen an. Im Beobachtungszeitraum 1993 bis 2002 stiegen die Exporte im Reiseverkehr nominell lediglich um 10,1 %. In den Sektoren Versicherung, Kommunikation, EDV und Informationsdienstleistungen sowie sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen hingegen betrugen die Wachstumsraten ein Mehrfaches und lieferten damit einen deutlich höheren Beitrag zum Wachstum der gesamten Dienstleistungsexporte als die Reiseverkehrsexporte.

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Mahlberg, B./Kronberger, R. (2002), Eastern Enlargement of the European Monetary Union Seen from an Optimal Currency Area Theory

    in: Breuss, F./Fink, G./Griller, Economic and Monetary Union – Economic, Legal and Institutional Framework, Schriftenreihe des Institutes für Europafragen, Springer, Wien/New York

In this paper we have discussed whether the CEEC could be part of a European Optimal Currency Area (OCA) with the current member states of the European Union (EU). This would mean increased economic benefits from joining the European Monetary Union (EMU). Criteria derived from OCA theory can be used to determine whether a group of countries may benefit from forming a monetary union. One of the OCA criteria is the similarity of business cycles among the participating countries. Therefore this paper extracted business cycles for the CEEC from Gross Domestic Eastern Enlargement of the European Monetary Union 273 Product (GDP) and Industrial Production (IP) time series data and computed the respective cross correlation coefficients with that of the EU member states. The results have been interpreted in the light of the OCA-theory. 

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