Ralf Kronberger

Publikationen - Lehre


Marktwirtschaft und Wettbewerb in Österreich (2008) Aktuelle Unterlage Nr. 59, AWS

Koautor Taurer Theodor

Die 80-er und 90-er Jahre des 20.Jahrhunderts brachten in der Europäischen Union und in Österreich eine stärkere Öffnung der Märkte. 1986 wurde die Einheitliche  Europäische Akte von den damals zwölf EU-Mitgliedstaaten gezeichnet, die die Umsetzung der vier Freiheiten freier Warenverkehr, freier Dienstleistungsverkehr, freier Kapitalverkehr und nicht zuletzt  freier Personenverkehr innerhalb der Europäischen Union zum Ziel hat. Österreich trat der Europäischen Union 1995 bei und wurde damit Teil des Europäischen Binnenmarktes.
Der Wettbewerb als marktwirtschaftliches Prinzip gewann dadurch wesentlich an Bedeutung. Die letzten Jahre brachten einschneidende Änderungen für die ehemals staatlich dominierten Wirtschaftszweige,besonders in den Bereichen der Telekommunikation, der Postdienste und des Luftverkehrs. Aktuell stehen die Öffnung des Schienenverkehrs und die Stärkung des Wettbewerbs in der Energiewirtschaft zur Diskussion. Es ist damit zu rechnen,dass weitere Bereiche folgen.


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Öffentliche Finanzen in Österreich - Wie wirtschaftet der Staat? (2005), Aktuelle Unterlagen Nr. 49, AWS

Jeder von uns ist tagtäglich mit „dem Staat“ konfrontiert. Er stellt vom einzelnen Bürger gezielt auswählbare öffentliche Leistungen (zB Arztbesuch, Schulbesuch etc.) und so genannte öffentliche Güter (zB innere Sicherheit) bereit. Damit der Staat diese Leistungen zur Verfügung stellen kann, hebt er Steuern und Abgaben von den privaten Haushalten und Unternehmen ein. Bei jedem Einkauf im Supermarkt wird auf den Produktpreis Umsatzsteuer aufgeschlagen. Bei der Benützung der Autobahn muss jeder PKW über eine gültige Autobahnvignette verfügen und LKWs die so genannte LKW-Maut entrichten, um nur einige Beispiele zu nennen.

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Der demografische Wandel und das Wirtschaftssystem (2004), Aktuelle Unterlagen Nr. 46, AWS

Unsere Gesellschaft ist aktuell mit Geburtenrückgängen konfrontiert. Das bedeutet für die Zukunft, dass einerseits ältere Menschen einen immer größeren Anteil innerhalb der Bevölkerung einnehmen und andererseits, dass das Bevölkerungswachstum langfristig stagniert oder ohne entsprechende Gegenmaßnahmen die Bevölkerungszahl sogar rückläufig sein wird. Eine immer höhere Lebenserwartung bringt nicht nur Probleme für die Pensionsfinanzierung, sondern bedeutet auch einen höheren (finanziellen) Aufwand für die medizinische und soziale Betreuung älterer Menschen. Neben dem öffentlichen Sektor sind für die Wirtschaft massive Veränderungen durch den demografischen Wandel zu erwarten. Die Wirtschaft muss sich nicht nur auf immer ältere Arbeitnehmer sondern auch auf eine veränderte und möglicherweise geringere Konsumnachfrage aufgrund der Überalterung einstellen. Immer weniger aktive Arbeitnehmer werden voraussichtlich auch eine geringere Arbeitsproduktivität bringen. Es ist damit zu rechnen, dass sich das Wirtschaftswachstum dadurch verlangsamen wird.

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Der österreichische Außenhandel 2001/2002 (2003), Aktuelle Unterlagen Nr. 41, AWS

Österreich stellt im internationalen Staatenverbund mit einer Einwohneranzahl von rd. 8,2 Millionen ein verhältnismäßig kleines Land dar. Dem Umstand, dass Österreich das viert reichste Land der EU ist, verdankt es mitunter seiner starken Exportorientierung. Österreich ist damit ein klassisches Beispiel für eine kleine offene Volkswirtschaft. Die Exportwirtschaft als solche hat eine hohe Bedeutung, da sich dadurch der Warenabsatz über den beschränkten Inlandsmarkt hinaus auf Länder in der ganzen Welt erweitert. Eine stark geöffnete Wirtschaft bedeutet natürlich auch, dass erfolgreiche Exportunternehmen nicht nur für eine gesteigerte Wertschöpfung sorgen, sondern sich auch durch hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit behaupten. Eine hohe Exporttätigkeit trägt zum Wirtschaftswachstum bei und schafft bzw. sichert Arbeitsplätze im Inland. Mit einem Anteil von einem Prozent des Weltexportes gehört Österreich zu den „Mittelmächten des Welthandels” und steht in der Reihung der Exportnationen gemäß den Statistiken der Welthandelsorganisation für das Jahr 2000 an 24. Stelle. Der Anteil am gesamten Welthandel betrug genau 1,0%.

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Emerging Markets - der Fall Argentinien (2002), Aktuelle Unterlagen Nr. 39, AWS.

Auf Emerging Markets ist man in jüngster Zeit hauptsächlich durch Berichte über deren Wirtschaftskrisen
aufmerksam geworden. Was ist ein Emerging Market, und was unterscheidet ihn von hoch entwickelten Industriestaaten oder Entwicklungsländern? An Hand des Beispiels von Argentinien wird aufgezeigt, welchen wirtschaftspolitischen Herausforderungen sich ein Emerging Market in einem instabilen (volatilen) Umfeld stellen muss. Krisen in benachbarten und auch geografischen entfernten Emerging Markets setzten negative Vorzeichen für die argentinische Wirtschaft. Instrumente der Fiskal-, Geld- und Wechselkurspolitik waren nicht effektiv genug und wurden nicht richtig eingesetzt. Eine Wirtschaftskrise war in diesem Umfeld unausweichlich.

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